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Förderverein Rüdigheim

 

 

 

Hanauer Anzeiger vom 5. 5. 06

 

Förderverein startet mit 40 Mitgliedern
Erklärtes Ziel: “Rettet die gotische Kirche in Rüdigheim

 

 

Neuberg (pm/tse). Wann immer im letzten Jahr einige Rüdigheimer zu besinnlichem Gespräch zusammenkamen, war der bedauerliche Zustand ihrer Kirche alsbald ein Thema. Doch meist blieb es beim „Man sollte, man müsste...”
Dem Vorstoß von Gislinde Strempel, Ingeborg Mayer und der tatkräftigen Unterstützung von Klaus Wittlich war es schließlich zu verdanken, dass sich einige Neuberger Bürger zusammenfanden, mit dem Ziel „Mittel zu akquirieren sowie Maßnahmen zu veranlassen und zu fördern, damit die denkmalgeschützte. gotische Johanniterkirche in Rüdigheim erhalten bleibt“. So steht es in der Satzung des dieser Tage frisch gegründeten Fördervereins.
Nach Vorgesprächen, moderiert von Bürgermeisterin Iris Schröder, wurde bereits in einer ersten Sitzung von 22 Gründungsmitgliedern ein Vorstand gewählt, der den Auftrag bekam. Satzung und Beitragsordnung des Fördervereins auszuarbeiten.
Als dieser Vorstand schließlich zur konstituierenden Sitzung in die Rüdigheimer Kommende einlud, kamen bereits 39 Bürger aus beiden Ortsteilen, aber auch interessierte Gäste aus Oberissigheim. Dies zeigt, dass die ehemalige Johanniterkirche nicht nur religiöser Mittelpunkt der kleinen Gemeinde ist, sondern auch als Kulturdenkmal gesehen wird, das im Main-Kinzig-Kreis seinesgleichen sucht. Immerhin ist die Rüdigheimer Kirche das älteste, gotische Sakralgebäude im Kreis und überdies so hervorragend platziert, dass es sofort auch denen ins Auge fällt, die an Rüdigheim nur vorbeifahren.

 

 

 

 

Die vorgelegte Satzung und die Beitragsordnung wurden auf der konstituierenden Sitzung von der Versammlung einstimmig beschlossen, der designierte Vorstand nochmals bestätigt. Da sich viele Anwesende entschlossen, dem frisch aus der Taufe gehobenen Förderverein beizutreten, zählte man zum Ende der Veranstaltung bereits 40 Mitglieder. Damit kann für den Förderverein nun die eigentliche Arbeit, das Einwerben von Spenden und der Weg durch die Institutionen, beginnen.

Ein weiteres wichtiges Anliegen bleibt allerdings, nämlich den Förderverein auf eine noch breitere Basis zu stellen. Um möglichst viele für die Unterstützung des ehrgeizigen Vorhabens zu gewinnen, war es den Initiatoren wichtig, deutlich zu machen, dass die Mitgliedschaft nicht an weltanschauliche oder politische Überzeugungen gebunden ist.

Gespräch mit Denkmalschutzbehörde
Zu den nächsten Vorhaben des Fördervereins zählt auch ein Gespräch mit der Denkmalschutzbehörde des Main-Kinzig-Kreises, außerdem sind Veranstaltungen und Werbung um Firmenspenden geplant. Ein Nahziel ist dabei die finanzielle Unterstützung der durch die Kirchenleitung bereits in die Wege geleiteten Teilsanierung der gefährdeten Dachkonstruktion.
Die Mitglieder des Vorstands des Vereins sind Vorsitzender Uwe Wagner. Stellvertreterin ist Bürgermeisterin Iris Schröder, Schatzmeister Reinhold Hensel, Schriftführerin Ingeborg Mayer, Beisitzer Pfarrerin Gerda Köhler-Pencz, Klaus Wittlich und Stefan Wittlich.

 

 

 

 

 

 

 

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